Wahre Führerschaft kennt keinen Rang.

Wahre Führerschaft kennt keinen Rang.

 

In der aktuellen Interviewreihe #jantalks kommen Führungskräfte zu Wort, die ihre Leute wirklich schätzen.

Ich sage das deswegen so deutlich, weil viele Führungspersönlichkeiten Dopamin-getrieben sind, und sehr viele Unternehmen auf der Basis einer cortisolreichen, unsicheren Kultur agieren. Es gibt viele überbezahlte „Höher-schneller-weiter“-Führungskräfte und Manager, die das Geld und die Vorteile ihres Jobs mitnehmen, aber ihre Leute nicht schützen. In einigen Fällen opfern sie ihre Leute sogar, um ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Wahre Führerschaft heißt aber, anderen zu dienen, nicht, sie einzuschüchtern, im Stich zu lassen und nur sein eigenes Erfolgssüppchen zu kochen. Und sie ist auch unabhängig vom formalen Rang: Es gibt Leute mit Autorität, die Führungskräfte sind, und es gibt Leute auf den unteren Hierarchiestufen, die ebenfalls auf ihre Art Führungspersönlichkeiten sind. Es ist okay, wenn Führungskräfte die Vorteile nutzen, die ihnen gewährt werden, aber sie müssen bereit sein, diese Vorteile aufzugeben, wenn es darauf ankommt. Denn je mehr Aufmerksamkeit Führungskräfte auf ihren eigenen Reichtum oder ihre Macht legen, desto mehr handeln sie wie Tyrannen.

Viel Spaß mit der Interviewserie #jantalks...