Echte Führung geht heute anders

Warum es um uns und niemals nur um mich gehen kann...

Zeit für gute Nachrichten? Dann los:

Jeder Mensch ist eine Führungskraft. Gerade heute erst wieder eindrucksvoll in einer Gruppe, die ich gecoacht habe, gesehen.  Jede Gruppe, ob 10, 30 oder auch 150 Personen, braucht einen Häuptling. Keine Frage.

Vielleicht kennst Du die „Schlacht bei den Thermophylen“ (oder zumindest den Film „300“ aus dem Jahr 2007), bei der 300 spartanische Kämpfer , die Spartiaten, dem Perserkönig Xerxes mit seiner unbezwingbaren Armee gegenüberstand und sie zwar nur fast geschlagen aber dafür ziemlich ins Wanken gebracht hat. Gegen jede Wette und jede Wahrscheinlichkeit.

Wie war es möglich, dass 300 Kämpfer einer ganzen Armee soviel Paroli bieten konnte? Teamgeist. Teamgeist. Teamgeist. Soll jetzt nicht so folkloristisch klingen wie das Sommermärchen von 2006, ist aber verdammt viel dran.

Das Motto der Spartiaten: Entweder Du behältst Deinen Schild oder Du wirst auf ihm heimgetragen. So einfach. Eigentlich. Was soll das heißen? Dass die Defense das Game gewinnt? Im Prinzip schon. Als Spartiat habe ich unter allen Umständen die Position meines Schildes zu halten. Solange meine beiden Kameraden links und rechts von mir beschützt sind, solange hält die Sphalanx. Unsere Gruppe als Einheit. Jeder ist Führungskraft mit der Aufgabe, seine nächsten direkt mit zu schützen.

Und genauso ist es auch in kleinen und mittelständischen Betrieben. Wenn ich mich um meine Partner, egal auf welcher Hierarchiestufe die auch gerade sein mögen, genauso intensiv kümmere, wie um mich selbst. Wenn ich ihnen absolut vertraue und sie mir auch absolut vertrauen können. Wenn ich das hinbekomme, bin ich eine gute Führungskraft. Völlig egal, ob ich Inhaber, Geschäftsführer, Praktikant oder Hilfskraft bin. Das Team muss stabil und harmonisch stehen.

Gefahren von außen lauern überall (Inflation, Rezession, Preiskampf, Wettbewerb, Globalisierung und natürlich das Wetter) und meinen es auch gar nicht persönlich. Das nennt man Leben oder Business. Dennoch: Dies sind Gefahren von außen, mit denen jeder im Business konfrontiert wird. Gerade deswegen ist es so unabdingbar wichtig, dass der Anführer mit den Teammitgliedern so schnell wie nur irgendwie möglich gleiche Flughöhe herstellt. Damit Vertrauen entsteht. Damit Zusammengehörigkeit entsteht. Damit jeder weiß, dass er unersetzlich ist.

Wenn Du das als Führungskraft hinbekommst, dann fühlen sich die andern Leader safe. Dann wissen sie, wofür Sie es tun und folgen Dir als Führungskraft mehr als gerne.

Wenn Du auch alles für sie machen würdest und ihnen zwar den Weg vorgibst und Ansagen machst, aber trotzdem einer von ihnen bist. Mit dem gleichen Stallgeruch.

 

„We! Not me.“ M. Ali